Schufa
Die Schufa ist eine Auskunftei - ein Verzeichnis zum Schutz gegen Überschuldung für Schuldner und vor Kreditausfall gegenüber dem Vertragspartner. In diesem Verzeichnis sind über 65 Millionen natürliche Personen registriert. Die Daten dieses Verzeichnisses dürfen nur mit Einwilligung der betroffenen Person digitalisiert werden. Das erwirtschaftete Einkommen und den Kontostand speichert die Schufa nicht. Gegen eine Anmeldegebühr kann man eine Eigenauskunft (auch online) beantragen. Allerdings muss man sich hierbei durch das so genannte Postident-Verfahren authentifizieren.
Gegen ein Entgelt kann man auch eine schriftliche Auskunft bestellen. Viele Leute wissen gar nicht, dass Daten bei der Schufa hinterlegt sind. Allgemein sollte jeder in Abständen eine Eigenauskunft (auch Selbstauskunft genannt) einholen, damit es nicht bei der Beantragung eines Kredites zu einer bösen Überraschung kommt. Selbst Anfragen nach einem Handy-Vertrag werden bei der Schufa aufgenommen.
Ebenso fließen die Informationen über die Eröffnung eines Girokontos, laufende Kredite, Leasingverträge, ausgegebene Kreditkarten, aber auch Versandhandel, in die Auskunftei ein. Frei nach dem Satz: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.